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Schadensursachen

Schadensursachen und -arten am Bauwerk

Wasser und Salze verursachen den größten Teil aller Bauschäden. Durchfeuchtetes Mauerwerk bedroht die Bausubstanz, aber auch die Gesundheit der Gebäudebewohner. So treten beispielsweise raumhygienische Belastungen wie Schimmelpilze auf. Hinzu kommen hohe Energieverluste über die betroffenen Teile der Gebäudehülle. Abgesehen von defekten wasserführenden haustechnischen Einrichtungen und undichten Dachbereichen können Feuchteschäden die nebenstehend aufgeführten Ursachen haben.

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ursache11. Regen- und Spritzwasserbelastung

Feuchtigkeit dringt durch eine nichtvorhandene oder defekte
Sockelabdichtung in das Mauerwerk ein.

ursache22. Hygroskopische Feuchte

Salze in der Wand haben die Eigenschaft (Hygroskopizität),
Feuchtigkeit aus Luft und Umgebung aufzunehmen und im Baustoff abzulagern.

ursache33. Kondensation

Auf kälteren Flächen, die durch Wärmebrücken in der Wand entstehen,
kondensiert Wasserdampf zu Wasser.

ursache44. Von außen eindringende Feuchtigkeit

Feuchtigkeit dringt durch eine fehlende oder defekte Außenabdichtung
in das Mauerwerk und/oder die Bodenplatte ein.

uersache55. Aufsteigende Feuchtigkeit

Feuchtigkeit dringt durch eine defekte oder fehlende Horizontalsperre
und/oder durch die Außenabdichtung in das Mauerwerk ein und steigt kapillar auf.

Schädliche Salze

Mit eindringendem Wasser gelangen immer auch die darin gelösten bauschädlichen
Salze in das Mauerwerk. Auch chemische Reaktionen bilden im Baustoff Salze.
Durchfeuchtetes Mauerwerk transportiert also mit dem Wasser diese Salze in die
vorderen Wandzonen. Hier verdunstet das Wasser, die Salze aber bleiben zurück.
Durch diesen sich ständig wiederholenden Vorgang steigt die Salzkonzentration
und damit die Hygroskopizität, also die Wasseraufnahme aus der Umgebung.

Die daraus entstehenden Bauschäden sind: 

  • Mechanische Schäden durch Kristallisation und Wasseranlagerung (Hydration)
  • Mechanische Schäden durch Frost
  • Erhöhung der Feuchtigkeit in Mauerwerk und Bodenplatte

 

Mögliche Ursachen defekter Mauerwerks-Abdichtungen

Ein Gebäude ist durch Bodenfeuchtigkeit, aufstauendes Sickerwasser oder Grundwasser ständig Feuchtigkeit ausgesetzt. Nicht abgedichtete Gebäudemauern nehmen dadurch Feuchtigkeit auf. Vergleichen können Sie es mit einem Zuckerstück, das Wasser aufsaugt.
Aufsteigen kann Feuchtigkeit im Mauerwerk immer dann, wenn die Baustoffe porös vernetzt sind, wie z.B. Ziegel. Durch vernetzte Poren entsteht in solchen Baustoffen ein „Röhrensystem" – die sog. Kapillaren – in denen Wasser, gegen die Schwerkraft, aufsteigen kann.
So ist ein Ziegel in der Lage bis zu 30 Prozent seines Eigengewichtes an Wasser aufzunehmen. Die feinen Poren des Materials saugen dabei die Feuchtigkeit des Erdreichs kapillar ähnlich einem Schwamm oder Löschblatt nach oben.
Kann Feuchtigkeit ungehindert von unten nach oben durch das Mauerwerk aufsteigen, fehlt in der Regel eine horizontale Sperrschicht oder die bestehende Abdichtung bzw. Feuchtigkeitssperre um Wasser daran zu hindern, in ein Gebäude einzudringen ist defekt.

Spezialfall: Defekter Wand-Sohlen-Anschluss

Speziell Risse in der Bodenplatte des Hauses oder im Fugenbereich des sog. Wand-Sohlen-Anschlusses (Arbeitsfuge zwischen Bodenplatte und aufgehendem Mauerwerk) bereiten Ihnen als Eigentümer Probleme: Nicht nur optischer, sondern vor allem auch funktionaler Art. Dieser Schaden wird häufig an der ersten Steinreihe einer Aussenwand deutlich, hier zeigen sich Feuchtigkeitserscheinungen bis zur Höhe der zweiten Papplage.

Die Gefahren durch eine Rissbildung in Betonbauteilen

Risse, die in einer Betonwand sichtbar werden, können bereits während des Einbaues bei der Erhärtung des Betons, aber auch erst Jahre danach entstanden sein. Das ist grundsätzlich nicht beunruhigend.

Mangelhaft und sanierungsbedürftig sind solche Risse in erdberührten Betonbauteilen erst ab einer Breite größer 0,2 mm. Ursache für solche Schäden lassen sich in einmalige und immer wiederkehrende Faktoren unterscheiden: Einmalig sind z.B. so genannte Schwindprozesse, die beim Erhärten des Betons auftreten.
Zu den immer wiederkehrenden Belastungen gehören z.B. 

  • jahrelange, massive Wasserbelastung
  • Witterungsbedingungen, wie z.B. Frost und Sonneneinstrahlung oder auch
  • Verkehrslasten (z.B. stark befahrene Straßen in direkter Umgebung),

die zu sich bewegenden Rissen in Betonbauteilen führen können.

 

Ist ein Riss als Ursache für einen Feuchteschaden erkannt, kann dieser durch eine abgestimmte Sanierung wieder beseitigt werden.

Maßnahmen:

Wasserführende Risse in Betonbauteilen werden durch eine Rissinjektion verschlossen. Durch die Injektion von Spezialharz ist der Riss verschlossen – Feuchtigkeit kann nicht mehr in das Bauwerksinnere eindringen.

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