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Instandsetzungsverfahren

Die Instandsetzung von durchfeuchteten Bauwerken lässt sich nur nachhaltig durchführen, wenn die Ergebnisse einer Bauzustandsanalyse zur Auswahl der Verfahren eingesetzt werden.

Eine nachträgliche Abdichtung setzt sich im wesentlichen aus folgenden Gewerken zusammen:

  • Horizontalabdichtung
  • Vertikalabdichtung
  • Flankierende Maßnahmen, wie Sanierputze, Dränung usw.

Zu unterscheiden sind weitere Verfahrensvarianten.

Verfahren zur nachträglichen horizontal Abdichtung

Aus der Erfahrung der Vergangenheit ist abzuleiten, dass nur mechanische Verfahren der Mauertrennung oder physikalische Verfahren der Injektionstechnik wissenschaftlich begründbare Erfolge versprechen
Die auf dem Markt angebotenen elektrophysikalischen Verfahren( Zauberkästschen von Aquapol, Hydrotronic, Ecodry) sind aus wissenschaftlicher Sicht umstritten.

Beispiel: Mediathek Norddeutscher Rundfunk (NDR): "Feuchte Keller"

Nachgewiesene Erfolge dieser Verfahren, der Elektroosmose, sind nicht bekannt.
Hat nun die Auswertung der Feuchtigkeitsmessung ergeben, dass wesentliche Anteile an aufsteigender Mauerfeuchtigkeit vorliegen, sollte der nachträgliche Einbau einer horizontalen Abdichtung empfohlen werden, um einen Sanierungserfolg zu gewährleiten.

Mechanische Verfahren der Mauertrennung

Diese Verfahren lassen sich recht leicht erklären, hierbei wird durch Aufstemmen oder Aufsägen das Mauerwerk getrennt. In den Freiraum wird eine kapillarwasserdichte Schicht eingebracht. Bekannte Materialien sind Kunststofffolien, Kunststofflaminate, Bitumenfolien, Metallfolien, oder Bleche aus Edelstahl. Es können aber auch kapillarwasserdichte Mörtel eingesetzt werden. Nachteil dieser Verfahren sind hoher technischer Aufwand und hohe Kosten.
Verfahrensvarianten:

  • Mauersägeverfahren
  • Maueraustauschverfahren
  • Unterfangung der Fundamente
  • Rammverfahren mit Chromstahlblechen

Bei diesen Verfahren hängt der Erfolg der Maßnahme von der handwerklichen Ausführung aus.

 

instandsetzungsverfahren 01

 

Vertikale Bauwerksabdichtung

Hierbei sind folgende Aufgaben zu lösen:

  • Vertikaler Schutz gegen Wasser aus dem Erdreich
  • Feuchteschutz (Innen)
  • Injektion gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit
  • Schutz gegen Mauersalze
  • Verminderung von Oberflächenkondensation
  • Sanierputzanwendung

 

instandsetzungsverfahren 02

 

Um diese Aufgaben zu bewältigen, stehen uns einige Verfahren zur Verfügung:

  • Mineralische vertikal Abdichtung mit Tiefschutz und sulfatbeständige Dichtungsschlämme
  • Tiefschutzinjektion ( porenverengend und hydrophobierend) mit wasserlöslichen Kieselsäurepräparaten
  • Instandsetzung der Wandfläche durch porenhaltige keichtputze/Sanierputze
  • Dekorative Oberflächengestaltung durch Siliconemulsionsfarben mit Grundierung
  • Nachträgliche Außenabdichtungen im KMB-System

 

Jede Abdichtungs- und Instandsetzungsmaßnahme erfordert eine Voruntersuchung, hier wird geklärt welche Anforderung und welchen Nutzen das Objekt nach der Sanierung erfüllen soll. Die Dauerhaftigkeit hängt maßgeblich von der zweckmäßigen Planung und der Ausführung ab.
Ist ein Bauwerk nachträglich abzudichten, ist zu klären zu welcher Abdichtungsart zu raten ist.
Vorrausetzung für erfolgreiche Abdichtungen durch Außenabdichtung oder Innabdichtung ist die Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten:

  • Schadensform, Art, Ausmaß, Besonderheiten
  • Vorhandene Abdichtungsart, Lage, Zustand, Mängel, durchgeführte Versuche
  • Dränung, Art, Lage
  • Baugrund
  • Bodenfeuchtigkeit, nichtstauendes Sickerwasser, drückendes Wasser
  • Aufsteigende Feuchtigkeit

 

instandsetzungsverfahren 03

 

Bei diesen komplexen und variantenreichen Möglichkeiten der Instandsetzung von durchfeuchteten Bauteilen, stehen wir Ihnen gerne mit unserer langjährigen Erfahrung in Analyse und Ausführung zur Seite.

 

Unsere Leistungen:

  • Sachkundige Planung durch fundierte Voruntersuchung und individuelle Lösungen
  • Fachgerechte Ausführung mit Qualitätsprodukten durch geschulte Techniker
  • Komplettleistung aus einer Hand

 

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